Optimistisch was die kommende Bio-Steinfrucht Saison angeht

Artikel von Martine van der Wekken von AGF Primeur / Freshplaza

OPTIMISTISCH WAS DIE KOMMENDE BIO-STEINFRUCHT SAISON ANGEHT
“Steinfrüchte sind ein richtiges Weihnachtsobst”, sagt Cornelis Ernst, Einkaufsmanager bei OTC Organics. Das niederländische Unternehmen verkauft Bio-Obst und -Gemüse. “Die Verkäufe haben sich in den zwei Wochen vor Weihnachten verdoppelt. Das liegt daran, dass die Produkte, die wir verkaufen, anders sind, als die, die wir sonst verkaufen. Einige Leute wollen etwas ganz Besonderes.”

Cornelis denkt, dass die Covid-19 Pandemie die Nachfrage sogar noch etwas steigern könnte. Er ist sehr optimistisch, was die Bio-Saison angeht. In Woche 49 kommen die Nectarcots, Pfirsiche und Aprikosen aus Südafrika an. Bis vergangene Woche hatte das Unternehmen außerdem auch Pflaumen im Angebot. Die Importsaison für Steinfrüchte geht voraussichtlich noch bis Anfang Februar, was länger ist als im Vorjahr. Cornelis sagt, dass die längere Saison wie gerufen kommt, weil die Nachfrage der Einzelhändler und Verbraucher in diesem Jahr höher ist.

Die Landwirte haben die Saison verlängert, indem sie neue Sorten gepflanzt haben: OTC arbeitet seit mehr als zehn Jahren mit einem Partner aus Südafria, Pro-Plum Orchards. Der Bio-Anbau von Steinfrüchten erfordert ganz bestimmte, klimatische Bedingungen, erklärt Ernst. “Die Waterberg Region eignet sich perfekt für die Steinfruchtproduktion, weil sie sehr hoch gelegen ist. Die kalten Winter fördern die Blütephase und die Ernteprognose sieht bisher sehr gut aus.”

OTC sieht die Landwirte, mit denen sie zusammenarbeiten, als Partner an. Das Unternehmen hält deswegen engen Kontakt zu ihnen. Beispielsweise besuchen Mitarbeiter von OTC die Landwirte mindestens dreimal im Jahr. In Zeiten der Pandemie ist das natürlich nicht möglich. “Diese Leute sind wie das Bindeglied zwischen dem Produkt und dem Zielmarkt.”

BALANCE ZWISCHEN ANGEBOT UND NACHFRAGE
OTC bliefert niederländische und internationale Einzelhändler und Großhändler mit Bio-Steinfrüchten. Im Sommer kommen die Produkte direkt aus Spanien und Italien. In der Weihnachtssaison werden sie aus Südafrika importiert und gegen Ende Februar / Anfang März kommen die Pfirsiche, Pflaumen und Nektarinen aus Argentinien.

Cornelis denkt nicht, dass die langen Transportzeiten sich negativ auf den Bio-Aspekt der Früchte auswirken. Denn im Endeffekt werden sowohl Bio- als auch konventionelle Produkte über große Entfernungen eingeflogen. Er betont, dass wenn die Leute nur regionale Produkte essen würden, wahrscheinlich nur noch Äpfel und Birnen in der Obstabteilung liegen würden. “Also was ist besser? Frisches Obst aus weit entfernten Ländern bekommen oder aber lokale Produkte monatelang im Kühllager aufbewahren? Das verbraucht mindestens genau so viel Energie.”

“Und man hilft außerdem einigen Ländern dabei, sich weiterzuentwickeln. Die Bio-Kette muss allerdings transparent sein und einwandfrei funktionieren.” Das Unternehmen beliefert konventionelle Einzelhändler und Großhändler, die eine Bio-Abteilung haben und außerdem Bio-Einzelhändler und -Großhändler. Laut Cornelis ist das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach importierten Bio-Steinfrüchten zurzeit sehr gut. “Es gibt mehr Steinfrüchte, also verkaufen wir auch mehr. Wir planen sehr gut.”

DIE ZUKUNFT VON PLASTIK
Ernst weiß, dass der Preis für traditionelle Einzelhändler ein wichtiger Aspekt ist. “Wenn die Bio-Produkte nicht deutlich mehr kosten als konventionelle Produkte, dann kaufen die Einzelhändler mehr davon.” Er sagt, dass das aber nur ginge, wenn die Erträge pro Hektar dafür ausreichten. “Dabei spielt das Klima eine wichtige Rolle. Wenn die Mengen stimmen, dann verdienen wir auch gut, wenn die Preise nicht ganz so hoch sind.”

Cornelis fügt hinzu, dass das aber bei manchen Produkten, wie beispielsweise Bio-Zitronen, einfach nicht ginge. Das liegt daran, dass es einfach kein ausreichendes Angebot gibt. Bei Steinfrüchten bietet OTC ein breites Angebot: Nektarinen, Pfirsiche, Aprikosen und Pflaumen. “Die Leute sind von dem großen Sortiment begeistert.” Die Früchte werden lose im Laden verkauft oder aber in 400g Packungen oder in Verpackungen mit je zwei bis vier Früchten. OTC will dabei so wenig Plastik verwenden wie nur irgend möglich.

“Das ist eines der Ziele von OTC. Immer mehr Verbraucher wollen Plastik so gut es geht vermeiden. Deswegen ersetzen wir Plastik zunehmend durch Pappe. Das Beste ist aber, die Früchte einfach lose zu verkaufen.” Der Einkaufsmanager sagt, dass die Verkäufe von losen Früchten im Großhandel und im Bio-Einzelhandel steigen. Die traditionellen Einzelhändler bieten eher selten lose Bio-Steinfrüchte an. Das liegt daran, dass sie oft schon die konventionellen Steinfrüchte lose im Angebot haben”, sagt Cornelis abschließend.

Mehr Informationen: cornelisernst@otcorganics.com

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